(openPR) - Der Ölpreis bleibt zum Wochenschluss unter Druck. Schwache Wirtschaftsdaten und negative Konjunkturaussichten haben gestern nicht nur die Stimmung an den Aktienmärkten von New York bis Tokio verhagelt, sondern auch den Ölpreis auf Talfahrt geschickt. Die Notierungen für Nordseeöl (Sorte Brent Crude) testen am Freitagmorgen erneut das am Montag markierte Zwischentief im Bereich von 104 $ je Barrel. Dies entspricht dem tiefsten Stand seit Anfang April und ein Test der 100-$-Marke wird immer wahrscheinlicher. Neben den schwachen Konjunkturaussichten drückten gestern auch die US-Bestandsdaten auf den Ölpreis, die im Wesentlichen dem Stand der Vorwoche entsprachen und eine sichere Versorgung widerspiegelten. Besonders die konstanten Heizölbestände sind in dieser Jahreszeit, in der sich zahlreiche Haushalte für den Winter bevorraten, nicht selbstverständlich und sprechen für einen sinkenden Verbrauch. Abgesehen von Sturmwarnungen und geopolitischen Verwerfungen sollte sich die Versorgungslage am Ölmarkt in den nächsten Monaten komfortabler gestalten als im ersten Halbjahr 2008. Besonders in den USA haben die hohen Preise zu einer Änderung im Verbrauchsverhalten geführt und die sich abzeichnende Rezession - die nicht zuletzt durch den Ölpreis verursacht ist - drückt auf die weltweite Nachfrage.
Heizölkunden in Deutschland haben aktuell allerdings wenig vom neuerlichen Kursrutsch an den Rohstoffbörsen, da der Euro in gleichem Maße an Wert gegenüber dem Dollar verlor und sich die Importpreise kaum verändern. Zudem sind die Inlandspreise nachfragebedingt sehr stabil: Durch die im Frühjahr stark gestiegenen Heizölpreise haben noch mehr Haushalte als sonst ihre Heizölbestellung auf den Herbst verschoben und die Heizölnachfrage ist nun außergewöhnlich hoch. In vielen Regionen Deutschlands ist mit verlängerten Lieferfristen bis zu 5 Wochen zu rechnen. Insbesondere sind Bayern, Hessen, Baden-Württemberg, das Saarland und Teile Niedersachsens, Schleswig-Holsteins und Nordrhein-Westfalens betroffen. Berlin, Hamburg und die östlichen Bundesländer melden dagegen kaum Schwierigkeiten.
Aus diesem zunächst negativen Aspekt lässt sich gleichermaßen die Hoffnung auf sinkende Preise im Spätherbst und Winter ableiten. Es sieht so aus, als könnten spekulativ agierende Verbraucher Preisvorteile erzielen, indem sie mit der Heizölbestellung noch einige Wochen warten, bis sich der größte Ansturm gelegt hat. "Die Weltmarktpreise bewegen sich in die richtige Richtung und Lieferdruck und Heizölpreise sollten eher steigen als fallen", äußert man sich bei www.heizoel24.de vorsichtig optimistisch. Gleichzeitig rät man Verbrauchern dazu, die Heizölpreisentwicklung über das Internet zu beobachten.
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Besonders erwähnenswert bei HeizOel24 ist die sogenannte Preis-Mengen-Lieferstellen-Matrix. Eine wesentliche Erleichterung für Heizöl Sammelbestellungen. Um über einen Mengenrabatt Geld zu sparen ist es üblich, dass sich Verbraucher zu Einkaufsgemeinschaften zusammenschließen. Dabei ist der Heizölpreis abhängig von der Gesamt-Bestellmenge und der Anzahl der zu befüllenden Heizöltanks. Diese Rabattstaffeln zeigt HeizOel24 in einer Komplettübersicht auf einer Seite. Bisher musste man, egal ob online oder telefonisch, alle Preise einzeln beim Händler abfragen.
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