(openPR) - 18. November 2008 von 10:30 – 16:00 Uhr
Charitè, Campus Virchow Klinikum, Universitätsmedizin Berlin
Jährlich erleiden ca. 270.000 Menschen eine Schädelhirnverletzung, knapp die Hälfte ist jünger als 25 Jahre, 35.000 davon sind Kinder unter fünf Jahren. Bei Kindern beeinflusst ein Schädelhirntrauma den Entwicklungsprozess weit mehr als bei erwachsenen Menschen. Von der Akutbehandlung über die stationäre Rehabilitation bis zur Rückkehr in ein „normales“ Leben ist oft ein langer, beschwerlicher Weg.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Nachsorge erworbener Hirnschäden bei Kindern und Jugendlichen informiert mit dieser Fachtagung über die Herausforderungen und Möglichkeiten in der Nachsorge und will die Öffentlichkeit für das Langzeitrisiko der betroffenen Kinder und Jugendlichen sensibilisieren.
Die Fachtagung richtet sich nicht nur an Fachpublikum, sondern auch an betroffene Familien und Interessierte. Hierzu sind alle herzlich eingeladen.
Anmeldungen erbeten unter: www.bag-nachsorge.de
Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Frau Dr. med. h.c. Hannelore Kohl ins Leben gerufen. In diesem Jahr begeht sie ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung. Bisher konnten 26,2 Mio Euro aus Spendenmitteln für 543 Projekte an Kliniken, Institutionen und Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland weitergegeben werden. Jedes Jahr erleiden 270.000 Menschen Schädelhirntraumen, knapp die Hälfte von ihnen ist jünger als 25 Jahre. Dank der Fortschritte in diesem Bereich kann vielen von ihnen geholfen werden.
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